über mich

In einem kurzen Interview mit fünf Fragen und Antworten stelle ich mich vor. Das Interview ist auf Englisch. Für eine Übersetzung wähle gerne Deine Sprache in den Einstellungen aus!


Neben meiner Tätigkeit als Klavierlehrer, spiele ich live als Pianist Solo und diversen Bandbesetzungen auf Veranstaltungen wie Firmenevents und Hochzeiten. Als Keyboarder verdinge ich mich in Jazz- und Popbesetzungen. Seit 2007 komponiere ich für Film und TV, erst als Co-Produzent, später als alleiniger Komponist. Beispiele meiner Filmmusiken findet Ihr auf meinem youtube-channel. Wer sich für meinen Werdegang interessiert und ein bisschen Zeit zum Lesen bei einem Kaffee oder Tee mitbringt, lese bitte den folgenden Abschnitt Biografie.

Biografie

Pling – wie Alles beginnt

Mit 4 Jahren eine Taste unseres Klaviers gedrückt haltend, lausche ich dem ausklingenden Ton und schaue zum Fenster hinaus – so hat es meine Schwester Susanne mir erzählt. Mit 7 führt mich mein erster Klavierlehrer Johannes Heinen in die Welt der monochromen Tasten ein. Zuerst einfache Stücke, Klassik, Boogie Woogie für Kids und die Blues-Tonleiter. Mit 10 komponiere ich schließlich meinen ersten Titel, einen Boogie-Woogie mit einer Blues-Melodie: „The Crazy Taxi Driver“. Neben Schach, Hockey und Fußball interessiere mich vor allem dafür, in Bands zu spielen. Erst Pianist in einer Rockabilly-Combo, dann Keyboarder in Rock und Pop Bands; dies sind meine ersten Gehversuche als Live-Musiker, die ich 1987 mit dem Gewinn des 1.Preises mit der Rock-Band „Valve“ beim Dieter Dierks Band-Wettbewerb in Stommeln/Köln kröne.

Let the Piano talk!

Mit 17 Jahren konzentriere ich mich auf das Klavierspiel und nehme Unterricht beim Kammermusikpianisten und Wilhelm Kempff-Schüler Björn Karsten, dessen Unterrichtsweise meine Liebe zu Bach, Mozart, Beethoven und Chopin entfachen lässt. Neben jenen Komponisten sind meine neuen Vorbilder u.a. die Jazz-Pianisten Chick Corea und Keith Jarrett. Parallel zum Zivildienst beginne ich an der Rheinischen Musikschule Köln mit der Studienvorbereitung für angehende Musikstudenten. Hierbei gilt mein Focus neben Ensemblespiel, Big-Band und Musiktheorie dem Modern Jazz und gewinne 1991 mit der Big Band der Rheinischen Musikschule den 1.Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert.

Studium in Holland

1992 und erspiele ich einen Studienplatz für Jazz-Klavier an der Musikhochschule Arnheim bei Rob van den Broek. Bald beginne ich nebenbei zu Unterrichten, um mein Studium zu finanzieren. Zwei Jahre später wechsele ich an die Musikhochschule in Den Haag und widme mich einem Tonmeisterstudium mit Nebenfach Jazz-Piano bei Rob van Bavel, was ich 1998 abschließe. Hört Euch gerne ein paar Aufnahmen, die ich in jener Zeit in Den Haag im Rahmen meines Studiums gemacht habe an:

Tonmeister, Pianist und John Williams

Von 1998 bis 2006 arbeite ich parallel als freiberuflicher Tonmeister und Pianist  bzw. Keyboarder, begleite 2001 den afroamerikansichen Gospel-Sänger Keith Tynes bei seiner Deutschlandtournee, spiele in zahllosen Bands Jazz, Soul, Pop und Rock. Bei Frank Wasser nehme ich wieder Klavierunterricht und vertiefe meine technischen Fähigkeiten. Zehn Jahre nach meinem Studienabschluss in Den Haag beginne ich 2008 ein Masterstudium Musikwissenschaften an der HU Berlin und schließe es 2011 mit einer Arbeit über die Filmmusik von John Williams – Aspekte der Instrumentation ab.

Die in der Masterarbeit besprochenen Filmszenen habe ich in einer Playlist zusammengestellt. Schaue und höre:

 

Filmmusik

Seit 2007 gilt mein Hauptaugenmerk der Musik. Einem Studiojob als Pianist, bei dem ich Filmmusik im Auftrag des WDR einspiele („Der Fromme Jeck“, 2007, WDR-TV),

folgen Aufträge als Komponist (Co-Produzent) für Bio-Pics („Donnerlippchen, Jürgen von der Lippe zum 60!“, 2008, WDR-TV, „Sechzig Aushalten! Richard Rogler zum 60., 2009, WDR-TV, „Der Überflieger“, RBB/WDR/ARD-TV). Für die Richard Rogler Produktion komponiere ich nun auch Orchestermusik, die vom WDR-Rundfunkorchester am 1.September 2009 aufgenommen wird.

Um meine musikalischen Ideen hinsichtlich des Orchesterklanges besser realisieren zu können, nehme ich Unterricht beim Komponisten Manolis Vlitakis in den Fächern Instrumentation und Orchestrierung an der UdK Berlin. Nach einigen Filmmusiken für Kurzfilme, komponiere ich meine erste Filmmusik für einen Langfilm 2013/14: DAS SOMMERHAUS„, der bei achtungberlin am 15.April 2014 Premiere feiert.

Von November 2014 bis Mai 2015 entsteht die Musik zu meinem zweiten Langfilm NACHBARSJUNGEN Trailer 2015, ebenfalls von Curtis Burz produziert. Der Soundtrack zu NACHBAHRSJUNGEN ist im Februar 2016 als Bonusmaterial des EVERYTHING WE HAD Soundtracks veröffentlicht worden. Schaue und höre Dir gerne mein Orchesterwerk vom Hauptthema zu NACHBARSJUNGEN an, dass im Abspann zu hören sein wird! Gerne schalte dafür das Partiturvideo in den Vollbildmodus.

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