Philosophie

Die wenigsten meiner Schüler wollen oder werden später mit Musik Geld verdienen. Aber warum kommen sie zum Klavierunterricht? Was bewegt sie zu üben, Noten lesen zu lernen und ein Piano anzuschaffen? Lese gerne meine Einschätzung dazu in meinem Beitrag „Philosophie“ …

Neugierde

Kinder sind neugierig, werden getragen von der Faszination des Klavierklangs, wollen anderen etwas vorspielen können. Sie beginnen ab einem Alter von sechs Jahren mit dem Klavierunterricht. Einige von ihnen hören mit Beginn der Pubertät auf, weil sie die Schule wechseln, neue Freunde gewinnen und sich damit ihre Interessen verlagern. Andere machen bis zum Schulabschluss weiter.

Entwicklung

Erwachsene Schüler wollen sich mit dem Erlernen eines Instrumentes einen alten Wunsch erfüllen, Lieblingstitel lernen zu spielen oder einfach etwas für sich tun. Manche Erwachsene kommen zum Unterricht, weil sie Klavier „from the scratch“ lernen, andere wollen einen bestimmten Stil wie Jazz lernen oder sogar das Klavierspiel in ihre Arbeit als Musikproduzent integrieren. Häufig verbirgt sich I.M.H.O. das (unterbewußte) Bedürfnis nach persönlicher Entwicklung (feinmotorische Fähigkeiten, Erfüllung eines alten Wunsches, Konzentrationsfähigkeit, Selbstdisziplin). Selber Musik zu machen scheint die Selbstwahrnehmung positiv zu beeinflussen und der persönlichen Entwicklung zu dienen. Meiner eigenen Intuition folgend ist mir stets jene persönliche Entwicklung des Schülers wichtig!

Der Zugang zu den eigenen Emotionen, strukturiertes Üben (Technik und Repertoire) und die Entwicklung der eigenen musikalischen Vorstellungskraft, sind für mich die wichtigsten Elemente, die ich beim Unterrichten versuche, meinen Schülern zu vermitteln – egal ob Anfängern oder Fortgeschrittenen – Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen.

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